Heft 5/2005
Sparten, Sendungformen und Inhalte im deutschen Fernsehangebot
Programmanalyse 2004 von ARD/Das Erste, ZDF, RTL, SAT.1, und ProSieben
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Deutsche Tagespresse 2004
Zeitungsmarkt trotz Krise insgesamt stabil
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Redaktionelle und verlegerische Struktur der deutschen Tagespresse
Übersicht über den Stand 2004
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Der österreichische Zeitungsmarkt 2004: hoch konzentriert
Strukturen, Marktpotenziale, Anbieterkonzentration
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Verkaufte Tagezeitungsauflage in Europa 2003/2004 Entwicklung des Zeitungswerbeaufkommens in Europa 2003/2004 Bruttowerbeaufwendungen und Werbevolumen in den klassischen Werbemedien im I. Quartal 2005
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Editorial
Die Programmstrukturen bei den fünf größten Fernsehsendern in Deutschland sind in den letzten Jahren relativ stabil geblieben. Dies geht aus der neuesten Ausgabe der jährlich wiederholten Programmanalyse von Udo Michael Krüger hervor. Veränderungen ergaben sich gegenüber dem Vorjahr vor allem durch sportive Großereignisse wie die Olympischen Spiele sowie bei den Privatsendern unter anderem durch eine Zunahme nonfiktionaler Unterhaltung und von Mischformen zu Lasten der Fictionangebote. ARD/Das Erste und ZDF sind weiterhin unangefochten die Sender mit den höchsten Anteilen an Information. Die Öffentlich-rechtlichen bieten dabei nicht nur deutlich mehr Information an, sie tun dies auch mit einer größeren Vielfalt an Sendungsformen.
Die Zeitungsmärkte befinden sich in einem Umfeld wachsenden Wettbewerbs. Dies betrifft zum einen die Konkurrenz zu den klassischen elektronischen Medien Hörfunk und Fernsehen wie auch zum Internet, zum anderen sind vor allem jüngere Zielgruppen immer weniger vom Printmedium Zeitung zu überzeugen. Um die Strukturen dieser Märkte verstehen zu können, sind umfangreiche und methodisch gesicherte Untersuchungen erforderlich. Die seit vielen Jahren als Währung für den deutschen Zeitungsmarkt etablierten Daten stammen aus den von Walter J. Schütz regelmäßig durchgeführten Zeitungsstichtagssammmlungen. Die jetzt vorliegende Analyse stützt sich auf die neueste Erhebung vom September/Oktober 2004. Hiernach hat die deutsche Tagespresse von 2001 bis 2004 einen Auflagenverlust von 8,4 Prozent hinnehmen müssen, während die Anzahl der so genannten publizistischen Einheiten von 136 auf 138 anstieg. Insgesamt erweist sich der deutsche Zeitungsmarkt in seinen Strukturen trotz der wirtschaftlichen Krise als sehr stabil.
Der österreichische Zeitungsmarkt ist noch stärker als der deutsche von einer hohen wirtschaftlichen und publizistischen Konzentration geprägt. Die dortige aktualisierte Stichtagssammlung ergab -- so Gabriele Melischek, Josef Seethaler und Katja Skodacsek in ihrem Beitrag -- 13 Publizistische Einheiten bei seit Jahren abnehmender Tendenz. Die Hauptursache für die hohe Konzentration liegt in der von deutscher Seite unterstützten starken Marktposition von Mediaprint, die als Tochterfirma der Verlage der "Kronen-Zeitung" und des "Kurier" für Druck, Vertrieb und Anzeigenakquisition zuständig ist. Immerhin ein Drittel des österreichischen Tageszeitungsmarktes wird von ausländischen, vor allem auch deutschen Unternehmen (WAZ, Süddeutsche Zeitung) kontrolliert.

