MPASS

Heft 7-8/2010

Birgit van Eimeren/Beate Frees:
Fast 50 Millionen Deutsche online - Multimedia für alle?
Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2010
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Birgit van Eimeren/Beate Frees:
Bewegtbild im Web - Multioptional im digitalen Zeitalter
Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2010
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Katrin Busemann/Christoph Gscheidle:
Web 2.0: Nutzung steigt - Interesse an aktiver Teilhabe sinkt
Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2010
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Annette Mende:
Das Radio in der digitalen Welt
Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie 2010 und einer qualitativen Untersuchung
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Statistik
Anzahl der angemeldeten Rundfunkempfangsgeräte. Stand am 30.6.2010
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Zusammenfassungen
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Editorial

Konvergenz und Fragmentierung sind wesentliche Merkmale der Medienentwicklung. Dies wird besonders deutlich im Medium Internet, das zugleich Content- und Verbreitungsplattform ist. Bernhard Engel und Stefanie Best versuchen in ihrem Beitrag, auf der Basis von Daten der Langzeitstudie Massenkommunikation die zunehmend zersplittert erscheinende Mediennutzung wieder analytisch zusammenzuführen. Um den plattformübergreifenden Charakter zu verdeutlichen, verwenden sie die griffigen Bezeichnungen Stream, Audio und Page für die sinnlichen Wahrnehmungskategorien Sehen, Hören und Lesen. Bei Stream und Audio dominierten auch im Jahr 2010 jeweils die Leitmedien Fernsehen und Radio im Tagesablauf; für Page deutet sich an, dass das Lesen von Nachrichten im Internet zunehmend eine relevante Rolle als Zwischendurchinformator übernimmt.

Der Beitrag von Bärbel Peters, Kerstin Niederauer-Kopf und Matthias Eckert befasst sich mit dem Trend zur Individualisierung der Fernsehnutzung und stützt sich dabei auf eine Sonderauswertung von Nutzungsdaten aus dem AGF/GfK-Fernsehpanel. Ein Ergebnis ist, dass die Fernsehzuschauer in Deutschland durchschnittlich über ein Relevant Set von nur rund fünf Sendern verfügen, die zusammen 80 Prozent der jeweiligen individuellen Fernsehnutzung erklären. Die Anzahl täglich genutzter Sender nimmt sogar kontinuierlich ab. Dennoch zeigt sich eine große Vielfalt persönlicher Senderportfolios. Bei Betrachtung der drei individuell am häufigsten genutzten Sender wurden 247 unterschiedliche Senderkombinationen in den Relevant Sets ermittelt.

Udo Michael Krüger fasst in seinem Artikel die Ergebnisse des InfoMonitors, der regelmäßigen Untersuchung der sechs wichtigsten Nachrichtensendungen im deutschen Fernsehen, für das Jahr 2011 zusammen. Die Berichterstattung wurde stark durch die Umwälzungen in einigen arabischen Ländern, die Euro- bzw. Griechenland-Krise sowie die Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima geprägt. Der Anteil politischer Themen lag bei allen Sendungen höher als im Vorjahr. Die charakteristischen Strukturunterschiede in den Nachrichtenprofilen zwischen den öffentlich-rechtlichen und den privaten Nachrichtenangeboten blieben im Wesentlichen unverändert.

Außerdem in diesem Heft: Der ARD-Forschungsdienst befasst sich mit der Informationsqualität von Medienangeboten aus Nutzersicht.