AS&S Radio

Heft 1/2013

Uwe Hasebrink/Jan-Hinrik Schmidt:
Medienübergreifende Informationsrepertoires
Zur Rolle der Mediengattungen und einzelner Angebote für Information und Meinungsbildung
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Christian Breunig:
Werbeverbot in Frankreich auf dem Rückzug?
Werbung als ergänzende Finanzierungsquelle des öffentlich-rechtlichen Fernsehens
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Oliver Castendyk:
Gibt es zu viele (deutsche) Filme in den Kinos?
Eine Analyse anhand empirischer Daten der Filmwirtschaft
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Annette Mende/Ekkehardt Oehmichen/Christian Schröter:
Gestaltwandel und Aneignungsdynamik des Internets
Befunde aus den ARD/ZDF-Onlinestudien 1997 bis 2012
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ARD-Forschungsdienst:
Nutzung und Wirkung politischer Kommunikation
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Statistik

Anzahl der angemeldeten Rundfunkempfangsgeräte am 30.9.2012

Bruttowerbeaufwendungen in den Above-the-Line Medien bis zum IV. Quartal 2012


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Zusammenfassungen
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Editorial

Durch den medialen Wandel, der sich in der Digitalisierung sowie in crossmedialen Angebotsstrategien äußert, wird die Medienrezeption zunehmend konvergent. Uwe Hasebrink und Jan-Hinrik Schmidt berichten über eine Studie, die die Rolle einzelner Medien und Medienangebote für Information und Meinungsbildung ermittelte. Zwar kann das Fernsehen weiterhin als Leitmedium für Information gelten, und Radio bzw. Zeitungen punkten bei speziellen Informationsinteressen, das Internet (als Plattform auch klassischer Medien) gewinnt jedoch an Bedeutung. Dies macht auch eine Sekundäranalyse der ARD/ZDF-Onlinestudien 1997 bis 2012 deutlich. Annette Mende, Ekkehardt Oehmichen und Christian Schröter zeigen, dass die Onlineadaption in der Gesamtbevölkerung eine beeindruckende Dynamik gewonnen hat. Auch die Mobilnutzung von Laptop bis Smartphone ist deutlich angestiegen. Durch die sozialen Netzwerke hat sich das Internet auch als Kommunikationsplattform etabliert. So gilt Facebook in der jungen Generation inzwischen als „All-in-one-Medium“.

Am Beispiel des öffentlich-rechtlichen Fernsehens in Frankreich beschreibt Christian Breunig, wie sich eine (teilweise) Abkehr vom Modell der Mischfinanzierung aus Gebühren bzw. Staatsmitteln und Werbeeinnahmen auswirken kann. Nachdem seit Anfang 2009 ein Teilwerbeverbot ab 20.00 Uhr in den Programmen von France Télévisions in Kraft ist, sollte die Werbung ab Ende 2011 komplett abgeschafft werden. Hierzu kam es jedoch nicht, vielmehr wird in Regierungskreisen aus finanziellen Gründen über eine Rückkehr der Werbung im Hauptabendprogramm diskutiert.

Oliver Castendyk widmet sich der Frage, ob sich eine Vielzahl (deutscher) Filme in den Kinos gegenseitig die Erfolgschancen nimmt und liefert hierzu eine detaillierte Analyse der Pro-und Contra-Argumente anhand filmwirtschaftlicher Daten.

Außerdem in diesem Heft: ein ARD-Forschungsdienst zur Nutzung und Wirkung politischer Kommunikation.


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Redaktion und Herausgeber Media Perspektiven