MPASS

Heft 4/2013

Sabine Feierabend/Walter Klingler:
Was Kinder sehen
Eine Analyse der Fernsehnutzung Drei- bis 13-Jähriger 2012
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Maria Gerhards/Walter Klingler/Sascha Blödorn:
Sparten- und Formattrends im deutschen Fernsehen
Die Programmjahre 2011 und 2012
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Udo Michael Krüger:
Profile deutscher Fernsehprogramme - Tendenzen der Angebotsentwicklung
Programmanalyse 2012 - Teil 1: Sparten und Formen
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ARD-Forschungsdienst:
Aktuelle Ergebnisse der Werbewirkungsforschung
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Statistik

Die 50 größten Medienkonzerne der Welt 2013

Bruttowerbeaufwendungen in den Above-the-line-Medien im I. Quartal 2013


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Zusammenfassungen
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Editorial

Das Fernsehen spielt in der Medienwelt von Kindern nach wie vor eine herausragende Rolle. Dies hat erst jüngst die Studie „Kinder und Medien“ (KIM) gezeigt (vgl. Media Perspektiven 3/2012). Dennoch war die Nutzung im Jahr 2012 rückläufig, wie Sabine Feierabend und Walter Klingler auf Basis von AGF/GfK-Daten berichten. Vor allem die älteren Kinder zwischen zehn und 13 Jahren sahen weniger fern. Ob sich in der Gesamtentwicklung die Konkurrenz des Internets bemerkbar macht oder es sich um ein einmaliges Phänomen handelt, werden zukünftige Analysen zeigen.

Welche Sparten und Genres in den Jahren 2011 und 2012 in den deutschen Fernsehprogrammen angeboten und in welchem Umfang sie genutzt wurden, analysieren Maria Gerhards, Walter Klingler und Sascha Blödorn anhand von Daten der AGF/GfK-Programmcodierung. Basis sind 15 Programme, die rund 80 Prozent der Fernsehnutzung abbilden. Die Sparte Information/Infotainment dominierte 2011 und 2012 die Angebotsmenge, bei den Nutzungsanteilen lag Fiction vorn. Unterhaltung und Sport wurden, jeweils gemessen am Zeitumfang des entsprechenden Angebots, überproportional genutzt.

Der erste Teil der Fernsehprogrammanalyse 2012 befasst sich mit den Spartenprofilen und den Sendungsformen der fünf großen Hauptprogramme ARD/Das Erste, ZDF, RTL, Sat.1 und ProSieben. Wie Udo Michael Krüger in seinem Beitrag unter anderem resümiert, deutet sich im Unterhaltungsbereich ein Ende des Booms der Realityformate an, dafür ist eine Renaissance der Fictionangebote erkennbar. Beispielsweise bauten alle Sender außer der ARD ihr Serienangebot aus. Die führende Rolle der öffentlich-rechtlichen Hauptprogramme als Informationsanbieter basierte wesentlich auf den klassischen Sendungsformen der Berichterstattung und Meinungsvermittlung wie Nachrichten, Magazine, Reportagen und Dokumentationen.
Außerdem in diesem Heft: Der ARD-Forschungsdienst über aktuelle Ergebnisse der Werbewirkungsforschung stellt unter anderem Studien zum Einsatz von Testimonials in der Werbung vor.

Kompakt

 

Die Fachzeitschrift Media Perspektiven erscheint monatlich.

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