Starke Emotionen in der Werbung
Aktuelle Ergebnisse aus der Forschung
Emotionale Werbung beabsichtigt, indem sie die Gefühle der Konsumentinnen und Konsumenten anspricht, auf deren Einstellungen und Verhalten - und damit auch auf ihre Werbeerinnerung - positiv einzuwirken.
Ehrfurcht ist ein starkes Gefühl, das Menschen im Angesicht von „Größe“ erleben. Dabei kann es sich um Naturereignisse oder -landschaften, Bauwerke, Musikstücke, Kunstwerke, sportliche Ausnahmeleistungen oder soziale Phänomene wie Ruhm handeln. Das Empfinden von Ehrfurcht umfasst zwei Komponenten: Zum einem fühlt man sich als Teil eines Ganzen, von etwas „Größerem“, zum anderen aber auch klein und unbedeutend. Dies gilt es bei Werbekampagnen, die Ehrfurcht erzeugen wollen, zu berücksichtigen.
Menschen können sich besser an Werbung erinnern, wenn diese Metaphern verwenden, zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie. Solche Werbungen wurden auch als lebhafter und anschaulicher wahrgenommen und die gezeigten Marken sicherer wiedererkannt.
Musik, die Menschen in wichtigen Phasen ihres Lebens, wie zum Beispiel während des Erwachsenwerdens, gehört haben, weckt stärkere selbstbezogene Erinnerungen und löst positive Emotionen aus. Der Einsatz von personalisierter Musik in Werbespots ist eine Möglichkeit, um diesen Effekt für die Werbung nutzbar zu machen.
Mehr über diese und weitere interessante Studienergebnisse rund um das Erzeugen von starken Emotionen in der Werbung lesen Sie im ARD-Forschungsdienst.