Was ist subjektiver Journalismus? Bedeutung und Relevanz für die Erfüllung des öffentlich-rechtlichen Auftrags
Eine Analyse am Beispiel des ARD/ZDF-Content-Netzwerks funk
MP 3/2026
Subjektiver Journalismus als Teil der Auftragserfüllung
Subjektivität umfasst eine Vielzahl von Dimensionen. Bestimmte Ausprägungen von Subjektivität können einen wichtigen Beitrag zur Erfüllung des öffentlich-rechtlichen Auftrags leisten. Christoph Neuberger und Anna-Theresa Mayer erläutern in ihrem Beitrag anhand von zehn Gegensatzpaaren in Abgrenzung zum Begriff „Objektivität“ die verschiedenen Bedeutungsdimensionen von „Subjektivität“ für den Journalismus.
ARD/ZDF-Content-Netzwerk funk als Teil des Gesamtangebots
Formen des subjektiven Journalismus finden sich insbesondere beim ARD/ZDF-Content-Netzwerk funk, das dezidiert die Lebenswirklichkeit seiner jungen Social-Media-affinen Zielgruppe abbilden soll. Der Beitrag diskutiert mögliche Leistungen, die der subjektive Journalismus zur Erfüllung des öffentlich-rechtlichen Auftrags beitragen kann. Ferner wird herausgearbeitet, wie subjektive Formate in das arbeitsteilige Gesamtangebot von ARD und ZDF eingeordnet werden können.
Theoretische und methodische Vorarbeiten für empirische Forschung
Abschließend wird der Frage nachgegangen, welche Schlussfolgerungen sich für die journalistische Praxis ergeben. Der Beitrag leistet außerdem theoretische und methodische Vorarbeiten für potenzielle kommunikationswissenschaftliche empirische Untersuchungen. Für die inhaltsanalytische Messung der Subjektivitätsdimensionen werden in einem Anhang entsprechende Variablen erarbeitet.
Mehr erfahren Sie im Beitrag von Christoph Neuberger und Anna-Theresa Mayer:
Zusammenfassung
Volltext (PDF)
Anhang - Hinweise zur Operationalisierung der Bedeutungsdimensionen von Subjektivität für eine quantitative Inhaltsanalyse (PDF)
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