KI-Nutzung durch Jugendliche steigt auf über 90 Prozent
Neun von zehn Jugendlichen (91 %) zwischen 12 und 19 Jahren in Deutschland verwenden mindestens ein KI-Tool im Alltag, wie die JIM-Studie 2025 belegt. Damit stieg die Nutzung gegenüber dem Vorjahr um fast 30 Prozentpunkte (2024: 62 %). ChatGPT ist dabei mit 50 Prozent täglicher Nutzung die mit Abstand meistgenutzte KI-Anwendung junger Menschen.
Hauptnutzungsmotive von KI sind Schule und Lernen – Bedeutungsgewinn für Recherche
Fast Dreiviertel (74 %) der Jungen und Mädchen nennen Hausaufgaben und Lernen als Hauptnutzungsmotiv für KI-Anwendungen (2024: 65 %). Enorm an Bedeutung gewonnen hat Künstliche Intelligenz für die Informationssuche. Mittlerweile nutzen 70 Prozent der Jugendlichen diese zu Recherchezwecken (2024: 43 %).
Wissensorientierte KI-Nutzung durch Ältere – bei Jüngeren dominiert Vergnügen
Während sich zwischen den Geschlechtern kaum Unterschiede im Umgang mit Künstlicher Intelligenz zeigen, sind diese zwischen den einzelnen Altersgruppen deutlich erkennbar. Die größten Unterschiede gibt es beim Einsatz von KI für schulische Zwecke: Von den 12-13-Jährigen nutzen 30 Prozent KI-Tools in der Schule, bei den 16-17-Jährigen sind es bereits 67 Prozent der Schülerinnen und Schüler. Jüngere Mädchen und Jungen verwenden dagegen KI-Anwendungen hauptsächlich zu ihrem Vergnügen (12-13 Jahre: 52 %, 18-19 Jahre: 43 %).
Künstliche Intelligenz als Alltagswerkzeug der Jugendlichen
Insgesamt hat sich Künstliche Intelligenz von etwas, bei dem Spaß und Ausprobieren im Vordergrund standen, für Jugendliche eher zu einem Alltagswerkzeug entwickelt, das vor allem im schulischen Bereich an Bedeutung gewonnen hat.
Mehr zu diesem Thema lesen Sie im Beitrag „Künstliche Intelligenz: Nutzungsmuster und -motive im Jugendalter. Ergebnisse der JIM-Studie 2025“:
Zusammenfassung
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