Audiostreamingmarkt konsolidiert sich

Ergebnisse der ARD/ZDF-Medienstudie 2026

Spotify bleibt unangefochtener Audiostreaming-Primus

Bei den Audioplattformen bleibt Spotify mit einer mindestens wöchentlichen Reichweite von 34 Prozent bei den Menschen ab 14 Jahren in Deutschland auf der Spitzenposition. Der Audiostreamingdienst kann – gegen den allgemeinen Markttrend und trotz einer im Befragungszeitraum erfolgten Preiserhöhung und Umstrukturierung bei den Abomodellen – einen leichten Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr verbuchen. YouTube Music (16 %) und Amazon Music (11 %) folgen mit einigem Abstand. Die ARD Audiothek, nun ARD Sounds, kommt mit ihrem Angebotsmix aus Radio, Podcasts, Hörspielen und Hörbüchern auf eine Wochenreichweite von fünf Prozent, die Deutschlandfunk App liegt bei drei Prozent. 

Schmaleres Relevant Set im Audiostreamingbereich

In der Regel bieten die Audioplattformen im Musikbereich alle ein vergleichbares, nahezu allumfassendes Repertoire an Titeln an – dies trägt zur Erklärung bei, warum in diesem Streamingsektor die Anzahl genutzter Plattformen pro Woche im Vergleich zum Videostreaming mit im Schnitt 1,0 eher niedrig ausfällt. Wer im TV-Bereich alle seine Lieblingsserien oder Sportwettbewerbe verfolgen will, benötigt mittlerweile oft mehrere Abos. 

Der Anteil der täglich Nutzenden an den monatlich Nutzenden (Poweruser-Ratio) liegt bei Spotify bei über 50 Prozent (+3 %-Punkte gegenüber 2022), dies unterstreicht die besondere Rolle von Spotify im Audioplattformmarkt.

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